“Der wahre Krieg des IS hat noch nicht begonnen”

Warum war Frankreich anscheinend nicht vorbereitet? Nach Charlie Hebdo wurden die Sicherheitsmaßnahmen erhöht, gereicht hat es nicht. Ein Experte warnt, dass “der Hass nicht halt machen wird”.

Hätte man die Attentate von Freitag verhindern können? Das ist die Frage, die sich Francois Hollande in den nächsten Tagen wird gefallen lassen müssen. Nach den Anschlägen auf Charlie Hebdo und den koscheren Supermarkt hatte die Regierung die Zusammenarbeit von Geheimdiensten und Polizei verstärkt, es wurden zusätzliche Stellen geschaffen. Das Abhörgesetz wurde verschärft. Eine Sonderzelle, die alle Dienste koordiniert und direkt dem Innenminister untersteht, wurde im Ministerium an der Place Beauvau eingerichtet. Gereicht hat das offensichtlich alles nicht.

Frankreich war auf diese Anschläge vorbereitet. Der ehemalige Anti-Terrorrichter Marc Trévidic berichtet von Verhören und sagt: “Diejenigen, die bereit waren, mit uns zu sprechen, gestanden uns, dass Frankreich der Hauptfeind des IS ist und dass sie uns bestrafen und schlagen werden. Sie können auf ein unerschöpfliches Arsenal von Kriegern zurückgreifen.”

Experten sagen daher, dass angesichts der Entschlossenheit des IS und der Unberechenbarkeit der islamistischen Terroristen Anschläge dieser Art nicht zu verhindern seien. Die Attentate gegen zwei Kirchen in der Pariser Vorstadt, auch das geplante Blutbad im Thalys, dem Zug zwischen Amsterdam und Paris, konnten durch Zufälle, Ungeschicktheit, ja Dilettantismus der Terroristen und vor allem das mutige Eingreifen von Zivilisten vereitelt werden. Erst am 29. Oktober war ein mutmaßlicher Attentäter verhaftet worden, der eine Militäreinheit in Toulon angreifen wollte.

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